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– about –

 

Es geht um all jene, die Diversität jetzt und in Zukunft als Chancen, statt Hürden sehen.

Was ist Liebe? Wie passt sie in das heutige Leben und wie fühlt sich wahres Commitment an? Was ist Mut? Was ist Freundschaft? Wie geht das überhaupt mit der Selbstliebe? Und warum gibt es immer noch so viele Vorurteile auf der Welt? Warum steht eine Religion oder die Herkunft über dem Menschen, den man liebt? Warum werden im Jahre 2019 noch Gesetze zur Steinigung Homosexueller eingeführt? Was muss sich ändern, wem müssen wir die Augen öffnen? Wie wollen wir lieben, leben und wo sind die Menschen, die uns vormachen können, dass vieles anders, so viel besser geht?

All das sind lediglich ein paar der Fragen, die mir bereits seit langem durch den Kopf gehen. Fragen dessen Fragezeichen insbesondere nach meiner letzten Beziehung, welche nicht zuletzt auch aus familiären, soziokulturellen Gründen gescheitert ist, größer, anstatt kleiner geworden sind.

Stattdessen viel zu viele Ausrufezeichen, die mir gezeigt haben, dass wir in Deutschland und auf der Welt, lange noch nicht da angekommen sind, wo wir sein sollten. Intoleranz, Homophobie, Inakzeptanz, Vorurteile, Machenschaften, gesellschaftliche Diskrepanzen und konventionelle Denkweisen sind in unserer Gesellschaft nach wie vor stark verankert.

Mein Projekt steht für die Zukunft, und dafür, dass es anders geht. Für Toleranz, Koexistenz, Akzeptanz, Vielfalt, Freiheit, Offenheit, Kampfgeist und ein friedliches Miteinander in einer bunten, multikulturellen und globalisierten Welt. Es geht um den Menschen, über den weder seine Herkunft, sein Geschlecht, seine Religion oder Farbe stehen sollten. Es geht um all jene, die Diversitäten jetzt und in Zukunft als Chancen, statt Hürden sehen. Es geht um die Liebe, die immer stärker sein sollte, als irgendwelche Normen, Bräuche oder kulturelle und gesellschaftliche Dogmen!

Unser Projekt dreht sich um die Frage, wie wir in Zukunft lieben und leben wollen – mit uns selbst und miteinander.
Es um Nächstenliebe, um Selbstliebe, um Freundschaft, um bireligiöse, interkulturelle, gleichgeschlechtliche Liebe, um Zusammenhalt und um das Mitsammen in dieser schnelllebigen Zeit. Es geht um aktuelle Schwierigkeiten, aber viel mehr geht es um die noch viel größeren Potentiale.

Gemeinsam mit Deborah habe ich mich auf die Suche nach der Antwort auf die Frage gemacht, wie wir in Zukunft lieben und miteinander leben wollen. Wir sind auf mutige Menschen und berührende Geschichten gestoßen, die schon heute einen Teil an die Liebe und das Leben, mit all den unterschiedlichen Facetten und Möglichkeiten, von Morgen beitragen.

Das Leben ist nicht perfekt, aber du hast oft die Möglichkeit, das Beste daraus zu machen.

 

Wie wir in Zukunft leben und lieben wollen geht jeden etwas an und ich sehe unser Projekt als kleinen Beitrag in die Richtung, Menschen dazu ermuntern, ihre individuellen Geschichten zu erzählen – nicht nur um andere zu inspirieren, sondern auch um unbewusste Denkstrukturen aufzulösen.

Als jemand der sich sonst der experimentellen Fotografie widmet, ist es zum einen eine neue Herausforderung Personen abzulichten, die man nicht kennt: Die individuellen Geschichten zu berücksichtigen und als Inspiration für die Bildkomposition zu involvieren ist hier das, was ich als so besonders empfinde. Zum anderen haben wir bereits in kurzer Zeit so viele spannende Menschen und Geschichten kennengelernt, die mir vor allem zeigen, dass das Leben nicht immer perfekt ist, du aber fast immer die Möglichkeit dazu hast, das Beste daraus zu machen.

So hat es sich ergeben, dass ich das Projekt analog begleite und es freut mich riesig, ein Teil davon zu sein.